HAMMERFALL - Built To Last


Autor:  Arne Cerull

Bewertung:  9 / 10


Tracklist:

  • Bring It !
  • Hammer High
  • The Sacred Vow
  • Dethrone And Defy
  • Twilight Princess
  • Stormbreaker
  • Built To Last
  • The Star Of Home
  • New Breed
  • Second To None


VÖ:  04.11.2016

Label:  Napalm Records

Ab dem 04.11.2016 steht ein neues Album der Power-Metal Altmeister Hammerfall in den Regalen. Höchste Zeit also schon mal vorab zu schauen was die sympathischen Jungs um Oscar Dronjak aus Göteborg uns mit „Built to Last“ bieten. Inzwischen sind Hammerfall bei Napalm Records unter Vertrag. Ein gutes Zeichen? Nach den progressiven Ausflügen auf „Infected“ (2011), welches viele ja als das bisher schlechteste Album der bisherigen Bandkarriere betrachten, ging man 2014 mit „(r)Evolution“ lieber wieder auf Nummer sicher. Und was machen Hammerfall nun 2016 auf Album Nummer 10?  Also, alle die sich nach „Infected“ nicht mehr trauten ein neues Album der Gruppe zu kaufen kann ich beruhigen. „Built to Last“ ist mit seinen 10 Songs ein typisches und traditionelles Hammerfall Album geworden. Die Zeiten der Experimente scheinen vorbei zu sein.   

Song Nummer 1 „Bring it“ ist ein flotter, knackiger Opener. Geht ohne Probleme ins Ohr und ein toller Beginn. Lied Nummer 2 „Hammer High“ lädt mit einem einprägsamen Refrain geradezu zum mitsingen ein. Was für ein tolles Lied. Da bin ich schon mal auf die Live Umsetzung gespannt. Solide geht es dann auch weiter bis man dann auf Lied Nummer 5 „Twilight Princess“ stößt. Eine Ballade. Aber was für eine! Das habe ich so toll bisher von Hammerfall noch nicht gehört. Zu betonen ist auch die starke Gesangsleistung dabei. Hui Gänsehaut! Nummer 7 ist dann schließlich das Titellied. Hier wird ebenfalls nochmal das ganze Können in die Waagschale gelegt. Ein sehr rhythmisches Gitarrenriff trifft auf schöne Melodien.

Zum Schluss wird es auf „Built to Lost“ mit „Second to None“ auch noch etwas episch. Ebenfalls ein starker sowie interessanter Titel und ein guter Ausklang. Abgerundet wird das Album noch durch die wirklich starke Produktion von Fredrik Nordström. Alle Instrumente sind sehr gut und stets gleichberechtigt zu hören.   

Insgesamt wirken die Jungs auf „Built to Last“ sehr erfrischend, ja fast wie neu geboren. Nichts mit Abnutzungserscheinungen nach so vielen Jahren. Selbst mit der Lupe sind keine Ausfälle ausmachbar. Alle 10 Lieder überzeugen, dass hatte ich ehrlich gesagt so nicht erwartet. Dieses Album kann sich jeder Fan der Gruppe blind kaufen. Ich verspreche es wird keine Enttäuschung geben. Ich schwanke zwischen 8 und 9 Punkten, da aber im Zweifel immer für den Angeklagten gebe ich hier mit ruhigem Gewissen die 9.


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